Meditation

Völlig losgelöst von Religionen meditieren viele Menschen, um dem Stress des Alltags zu entfliehen und innere Einkehr zu finden.

Wir Menschen sind mit vielen Fähigkeiten ausgestattet. Doch täglich stürmen unendlich viele Gedanken, Ströme der Angst und Unzufriedenheit auf uns ein. Jede Sekunde unseres Lebens wird verplant. Wir schlafen mit unseren Sorgen ein und wachen mit ihnen auf. Sollte das schon alles sein?

Stoppen wir also unsere Gedankenflut und erkennen die Belastungen, die uns immer wieder zwingen, uns selbst zu vergessen. Wir sind nicht auf der Suche nach etwas Höherem und wollen keine Wunder erleben. Wir wollen uns nur wieder kennenlernen, so wie wir sind.

Dass Meditation positive Wirkungen auf den Menschen hat, ist wissenschaftlich vielfach untersucht worden. Meditation ist viel mehr als nur Entspannung. Sie lehrt uns, unwichtige Gedanken zu erkennen, um das Leben so zu leben, wie es wirklich ist: Unwichtiges fallen zu lassen und sanft beiseitezuschieben.

Erst tägliches Üben bringt uns die Essenz der Meditation nahe – Einsicht, die durch Achtsamkeit auf den Moment, auf unseren Körper und unseren Geist entsteht. In den Anfängen wandern die Gedanken ganz schnell zu anderen Dingen und lenken uns ab. Dann versuchen wir nicht krampfhaft, uns zu konzentrieren. Nein: Wir beobachten unsere Gedanken und lassen sie ganz sanft wieder los.

Drei Wege der Meditation