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Shingan-Meditation

Shingan bedeutet „Inneres Auge“. Eine Meditation, die mit Bildern arbeitet und jedem Menschen einen meditativen Weg öffnet.

© Frank Tuppek 2012

Ich habe diese Form der Meditation aufgrund meiner langjährigen Erfahrung und Erkenntnis entwickelt, um es jedem Menschen zu ermöglichen, einen meditativen Weg zu gehen. Dabei weiche ich ein wenig von der traditionellen Meditation ab. Man möge es mir verzeihen. Shingan kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie „Inneres Auge“.

Die Idee hatte ich, als mich die Parkinson-Beauftragte aus dem hiesigen Kreis fragte, ob ich mir vorstellen könnte, eine Meditationsübung mit Parkinson-Patienten durchzuführen. So begann ich zu überlegen, wie ich entsprechende Übungen gestalten kann, damit sie für alle leicht verständlich durchführbar sind. Das Ergebnis war die Shingan-Meditation: einfach, aber äußerst wirkungsvoll.

Der Tag mit den Parkinson-Patienten war eine wunderbare Bereicherung für mich. Ich durfte einiges an Erfahrungen aus diesen Stunden mitnehmen. Ich war kein Lehrer, nein, ich war der Schüler.

Wir alle kennen Ruhebilder, Fantasiereisen und Ähnliches. Mit entsprechenden Vorstellungen ist es für viele einfacher, ihre persönliche Entspannung zu finden. Shingan arbeitet mit Bildern, die die Vorstellungskraft schulen. Unser geistiges Auge wird gefordert und gefördert, und die Achtsamkeit wird geschult. Es geht nicht nur um Entspannung, sondern um den Einklang mit sich selbst.